Ein letztes Mal Frühstück im Hotel und anschließend auschecken. Tatsächlich war auch hier alles gratis. (Als Deutscher bleibt man ja bis zum Schluss skeptisch)
Um 10.30 Uhr bin ich mit Stocki an seinem Hotel verabredet. Er hat bereits ein Taxi bestellt. Vor dem Hotel treffe ich Stocky der gerade mit der Meike Busch redet. Wir lassen noch mal den Event in Estoril Revue passieren. Im Großen und Ganzen sind wir alle sehr zufrieden mit unserm Aufenthalt in Estoril. War auf jeden Fall spannend. Und zumindest Meike ist ja auch ins Geld gekommen. Das sollte sie als Profi aber auch, sonst hätte sie ja ihren Beruf verfehlt.

Auf der Fahrt zum Flughafen geht alles glatt. Der Fahrstil ist natürlich Landes typisch etwas lockerer, aber das kann ich ab.
Am Flughafen noch schnell das Ticket besorgt und noch eine letzte Tasse Kaffee mit Stocky bevor sein Flieger nach Barcelona und dann nach München geht. Ich fliege ja auch nach München, nur direkt und erst etwas später. Dafür war sein Flug wohl günstiger. Das nennt man dann Marktwirtschaft.
Im Flieger freue ich mich als ich meinen Platz sehe. Notausstieg. Zwar kein Fenster aber massig Beinfreiheit. Bei 1,88 m ist das eine feine Sache. So lässt es sich entspannt reisen.
In München folgt dann die Ernüchterung. Mein Anschlussflug nach Basel hat jetzt schon 1 Stunde Verspätung. Im Laufe der Zeit kommen nach und nach 3 Stunden zusammen.

Ein Glück das ich mit dem eigenen Wagen am Flughafen in Basel stehe, sonst müsste meine Frau mich um 23 Uhr dort abholen.
Aber so bin ich da wenigsten unabhängig. Durch die lange Wartezeit kann ich noch beruhigt ein paar Souvenirs kaufen. Als es dann endlich so weit ist und wir in den Bus zum Flieger dürfen folgt der nächste Schock.
„Leider müssen wir ihnen Mitteilen das ihr Flug soeben abgesagt wurde.“
Das ist jetzt nicht euer Ernst, oder? Denke ich mir.

„Aber zum Glück können sie gleich auf einen anderen Flieger umbuchen. Bitte begeben sie sich sofort zu Gate H34.“
Mann kann sich ja Vorstellen wie es aussieht wenn eine kleine Gruppe von frustrierten Reisenden durch das Terminal stürmt. Aber was soll’s, wir haben (wahrscheinlich sogar alle) unseren Flieger nach Basel erreicht. Der kommt auch noch kurz vor 23 Uhr an (ab dann herrscht Flugverbot) und die Koffer sind auch recht schnell da. Ist ja klar, die haben ja sonst alle nichts mehr zu tun.
Noch schnell den Kassenautomaten gesucht um mein Auto auszulösen, suchen, einsteigen und auf nach Hause.
Kurz vor Mitternacht glücklich und halbwegs zufrieden zu Hause.
Geschafft.
Eine Reise nach Portugal mehr oder weniger geschenkt. Ja gut, ich musste mir das Ticket mit meinen überragenden Pokerskills noch sichern, aber für einen angehenden Profi ist das ja kein Problem.

Manchmal ist die Varianz einfach auf der richtigen Seite. Diesmal war sie bei mir.
Danke Betsson, Danke Buli, Danke Platinliga.
PS: Wann ist der nächste Live Event? Ich bin dabei. Wer gibt mir dazu das passende Qualifier Ticket?





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